PraxisfallSeptember 2026
KMU als Lieferanten unter NIS2, Frankreich
Die europäische NIS2-Richtlinie verlangt von den betroffenen Unternehmen, dass sie sich von der Sicherheit ihrer Lieferanten überzeugen. In Frankreich betrifft sie mehrere tausend Unternehmen, unter der Vorgängerrichtlinie waren es wenige.
Ein KMU außerhalb des Anwendungsbereichs von NIS2 kann also trotzdem Sicherheitsfragebögen beantworten, Audits durchlaufen und seine Sicherheitspraxis verbessern müssen, um seine Kunden zu halten. Darauf weist die CCI Paris Île-de-France im September 2026 hin.
Für diese Kunden steht viel auf dem Spiel: ein Bußgeld von bis zu 10 Millionen Euro oder 2 % des weltweiten Umsatzes für eine wesentliche Einrichtung. Das französische Gesetz zur Umsetzung von NIS2 ist noch nicht verabschiedet (Leto (öffnet sich in einem neuen Tab)).
Quelle lesenNIS2: Ist Ihr KMU betroffen, ohne es zu wissen? — CCI Paris Île-de-France (öffnet sich in einem neuen Tab)