PraxisfallFebruar 2017, älterer Fall
Verizon und Yahoo, USA
Im Juli 2016 unterschreibt Verizon den Kauf des Internetgeschäfts von Yahoo. Yahoo macht danach zwei massive Datenlecks öffentlich: mehr als eine Milliarde Konten 2013, 500 Millionen 2014.
Beide Seiten verhandeln neu. Im Februar 2017 sinkt der Preis um 350 Millionen Dollar auf rund 4,48 Milliarden. Yahoo trägt außerdem einen Teil der Kosten für Ermittlungen und Rechtsstreitigkeiten rund um die Lecks.
Das Risiko ist nach wie vor aktuell. In einer im März 2026 veröffentlichten Umfrage von FTI Consulting haben 42 % der befragten Führungskräfte großer US-Unternehmen erlebt, dass der Wert einer Transaktion nach einem Cybervorfall deutlich gesunken ist (FTI Consulting (öffnet sich in einem neuen Tab)).
Quelle lesenVerizon, Yahoo! renegotiate acquisition agreement — Lightwave (öffnet sich in einem neuen Tab)